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FAQ´s » Technische Fragen

Wie hoch sind die Zeitverzögerungen von Datenübertragungen via Satellit?
Geostationäre Satelliten sind im Orbit rund 36.000 Kilometer von der Erde entfernt über dem Äquator positioniert. Eine Übertragung von der Erde aus zum Satelliten und zurück zur Erde dauert 250 Millisekunden (0,25 Sekunden oder besser eine Viertelsekunde). Die 2-Wege Protokoll-Latenzzeit beträgt rund 600 Millisekunden inklusive der Latenz des eingesetzten SurfBeam Systems. Um die Latenz zu reduzieren, die sich auf den TCP-Durchlauf und Webbrowsing auswirken könnte, sind ein sogenanntes Performance Enhancing Proxy (PEP) und eine Webacceleration in das SurfBeam Modem und das DOCSIS Head-end System integriert.
Was sind die technisch maximal möglichen Downlink- und Uplinkgeschwindigkeiten?
Das SurfBeam Terminal ermöglicht technisch Empfangsgeschwindigkeiten bis zu 22 Mbit/s. Mit dem 2-Wattsender lassen sich je nach Frequenzband, Antennengröße und Standort Daten mit bis zu über 6 Mbit/s zum Satelliten senden. Die Geschwindigkeiten des angebotenen Tooway™ Dienstes liegen darunter.
Wie stabil ist der Tooway™ Dienst bei schlechten Wetterbedingungen?
In der Vergangenheit galten schlechte Wetterbedingungen und Regen als potentielle Hürde für den erfolgreichen Einsatz von Satelliten Ka-band-Systemen. In der Tat wurden die Signale derart beeinflusst, dass es schwierig war, einen qualitativ hochwertigen Dienst zu garantieren. Dies hat sich inzwischen signifikant geändert. Tooway™ reagiert mit einer Uplink Leistungskontrolle und adaptiven Datenkodiertechniken automatisch auf Regenfälle (Adaptive Coding and Modulation - ACM). Hierdurch werden potentielle Ausfälle vermieden und die Bandbreite des eingesetzten Satellitentransponders optimiert. Dies verleiht dem Tooway™ Netzwerk eine deutlich höhere Zuverlässigkeit im Vergleich mit allen anderen in Europa angebotenen satellitengestützten Zwei-Wege-Systemen.
Mit welchen Frequenzen funktioniert Tooway?
Seit ende 2010 arbeitet Tooway™ mit einem extra für Internet entwickelten Ka-Band Satelliten (KA-SAT).
Was ist Ka-Band und was sind dessen Vorteile?
TV-Satelliten arbeiten prinzipiell mit Ku-Band Frequenzen. Diese haben den Vorteil einer breiten geografischen Abdeckung über einen einzigen Footprint. Das nun über Europa beginnend eingeführte Ka-Band bietet andere Vorteile:

* Die ITU weist jedem Satelliten mehr Ka-Band Bandbreite zu (1 GHz je Orbitalslot) * Für bestimmte Zwei-Wege-Kommunikation ermöglicht die Spotbeam-Technologie einen extensiven Wiedereinsatz von Frequenzen und reduziert damit zugleich die Kosten des Spektrums signifikant.

Die größere verfügbare Bandbreite ermöglicht höhere Übertragungsraten und Spitzengeschwindigkeiten je Nutzer.
Durch den Einsatz von Ka-Band Frequenzen werden auf Nutzerseite kleinere Satellitenantennengrößen benötigt.
Die Blanket-Lizenz Erfordernisse für Nutzer-Hardware lassen sich leichter erfüllen und helfen, die Hardwarekosten zu reduzieren
Wer betreibt die Tooway-Plattform?
Die Plattform und der Betrieb des Tooway™ Netzwerks werden vom SkyPark Teleport in Turin (Italien) durch das Eutelsat-Tochterunternehmen Skylogic aus gesteuert. Skylogic beschäftigt an diesem Standort über 50 Mitarbeiter und betreibt dort 14 Hubs, die insgesamt Kapazitäten auf acht Eutelsat-Satelliten nutzen. Ein dafür bestimmtes Team am Teleport überwacht und steuert den Tooway™ Dienst und sorgt für dessen höchste Verfügbarkeit.
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